Weißer Turm

Sanierung des Weißen Turmes

Der „Weiße Turm“, Hauptturm und Rest der ehemaligen mittelalterlichen Burg Homburg, ist Landmarke und Wahrzeichen der Stadt. Johann Wolfgang von Goethe hat ihm in seinem Gedicht „An Lila“ ein literarisches Denkmal gesetzt.

Doch  leider  war  der Turm nicht mehr weiß  und  die Außenhaut  ebenso wie die  Eingangstreppe verlangten zwingend Renovierung.  Schwarze  Flechten hatten sich auf dem Turm und am Sockel- mauerwerk  ausgebreitet.  Die Treppe war vom Turm abgerückt und in einem schlechten Zustand. Auch das Dach stellte sich als renovierungsbedürftig heraus. Trotz aller Widrigkeiten (Einzug von Wanderfalken in der Turmspitze, Insolvenz des Malerunternehmens) konnte in der zweiten Jahres- hälfte 2014 pünktlich zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Schlosshof das Wahrzeichen der Stadt vollständig saniert der Bürgerschaft wieder übergeben werden.

Bereits 1999 hatte der Vorstand des Kuratoriums Bad Homburger Schloss, mit Partnern aus der Homburger Handwerkerschaft und mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, den „Weissen Turm“ für rund 600.000 DM instandgesetzt. Zwei Bronzetafeln im Eingang des Turmes verzeichnen die Namen der zahlreichen Spender und der Homburger Handwerksfirmen, die das bürgerschaftliche Engagement entscheidend mitgetragen haben.

Eine Ausstellung im Turm unterrichtet die zahlreichen Besucher, denen sich aus der hochgelegenen Turmstube beeindruckende Ausblicke in die Region eröffnen, über Geschichte und Bedeutung des Bauwerks.

 
Links:

Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen

 

 

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