Bürgy-Orgel

Die Orgel von Johann Conrad Bürgy (1721 – 1792) in der Schlosskirche

Am 14. Juni 1782 wurde zwischen dem Evangelisch-Lutherischen Kirchen-Konvent und dem in Homburg ansässigen Orgelbauer Johann Conrad Bürgy der Vertrag über den Bau einer neuen Orgel für die Schlosskirche geschlossen. Am 29. März 1787, nach fast fünfjähriger Bauzeit, wurde die Orgel zum ersten Male gespielt und bald darauf vom amtlichen Prüfer mit der Bemerkung abgenommen, dass Bürgy „…überhaupt bei der ganzen Einrichtung dieses Werkes Fleiß, Geschicklichkeit und Treue gezeigt“. Mit drei Manualen und achtunddreissig Registern gehörte sie zu den größten Orgeln in der Region.

Burgy-Orgel

Blick auf die Bürgy-Orgel von der 1. Empore

 Bereits am 30. März 1877 versagte sie ihren Dienst vollständig, nachdem sie in den Jahrzehnten davor, offensichtlich wegen der feuchten Raumverhältnisse, mehrfach gereinigt und repariert worden war. Das Werk wurde aufgegeben und verkauft, das Orgelgehäuse verblieb in der Schlosskirche.

Aufgrund der ausgezeichneten Quellensituation und des vorhandenen Orgelgehäuses wurde, im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der Schlosskirche von 1986 bis 1989, auch das Orgelwerk durch die Orgelbauerwerkstatt Förster & Nicolaus in Lich, nach den Vorgaben von Johann Conrad Bürgy, rekonstruiert.

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Presseberichte zu Bürgy-Orgel

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Förster & Nicolaus Orgelbau GmbH & Co. KG

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