• Kategorie "Orgelstipendiaten"

Stefanie Duprel

Orgelstipendiatin 2018/2019

Stefanie Duprel, geboren 1994 in Luxemburg, erhielt im Alter von acht Jahren ersten Klavierunterricht am Conservatoire de Musique d’Esch-sur-Alzette (L), wo sie u.a. auch die Fächer Harmonielehre, Kontrapunkt, Posaune und Kammermusik belegte. Seit 2008 erhält sie dort Orgelunter-
richt vom Luxemburger Domorganisten Paul Breisch. Im Jahre 2013 wurde ihr der „Prix de la musique“ des Rotary Club Esch-sur-Alzette für Klavier verliehen.  

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Stefanie Duprel

In der Orgelklasse von Prof. Martin Lücker begann sie 2013 das Studium der Kirchenmusik (Bachelor) an
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, welches sie seit Oktober 2017 im Masterstudiengang in der Orgelklasse von Prof. Stefan Viegelahn fortsetzt.

Sie belegte Orgel-Meisterkurse u.a. bei Prof. Dr. Martin Sander in Bad Homburg, Louis Robilliard in Paris
und Jan Willem Jansen in Saint-Antoine-l’Abbaye (F).
Am Frankfurter Dom legte sie 2016 ein Kirchenmusik-Praktikum ab.

Darüber hinaus ist sie seit Dezember 2012 Organistin der Kirche Saint Michel in Luxemburg-Stadt und spielt Konzerte in Luxemburg  und  Deutschland.  Als Korrepetitorin arbeitet sie seit 2016 am Conservatoire de Musique d’Esch-sur-Alzette sowie während des Wintersemesters 2017-2018 an der Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (als studentische Hilfskraft).

Lars-Simon Sokola

Orgelstipendiat 2017/2018

Lars-Simon Sokola wurde am 04. Januar 1992 in Usingen bei Frankfurt am Main geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von 6 Jahren sowie Orgelunterricht mit 9 Jahren bei Ursula Müller. Ab seinem 13. Lebensjahr erhielt er Orgelunterricht bei Bernhard Zosel, A-Kantor der Stadt Kronberg im Taunus.

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Lars-Simon Sokola

Sein weiterer musikalischer Weg führte ihn 2007 nach Weimar an das der Hochschule für Musik Franz Liszt angegliederte Hochbegabtenzentrum Musikgymnasium Schloss Belvedere.  Dort erhielt er 5 weitere Jahre Orgelunterricht bei Prof. Michael Kapsner.

Während dieser Zeit konzertierte er in zahlreichen Veranstaltungen des Musikgymnasiums Schloss Belvedere sowie der Hochschule als Organist, Kammermusiker und Mitglied des Kammerchores des Musikgymnasiums, unter anderem zusammen mit dem Staats- und Domchor Berlin unter Leitung von Prof. Kai-Uwe Jirka im „MelosLogos“-Konzert im Rahmen des Pèlerinages-Kunstfestes in Weimar.

2009 war Lars-Simon Sokola 1. Bundespreisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“. Kurse besuchte er bei Prof. Nedelkovic-Baynov sowie Prof. Christoph Bossert.

Im Jahre 2011 legte er erfolgreich sein Abitur ab und studierte anschließend Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Michael Kapsner, Prof. Silvius von Kessel und Prof. Gunter Berger . Seit 2014 ist er Student der Orgelklasse von Prof. Martin Lücker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Pia (Pyeong Hwa) Lee

Orgelstipendiatin 2016/2017

Pia (Pyeong Hwa) Lee wurde 1985 in Gyeonggi-do/Südkorea geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit 6 Jahren und ihren ersten Orgelunterricht mit 17 Jahren.

Pia (Pyeong Hwa) Lee

Pia (Pyeong Hwa) Lee

Von 2003 bis 2007 studierte sie Orgel bei Prof. Moon Kyung, Chae an der Ewha Womans Universty und schloss ihr Studium mit dem Bachelor of Music ab.

Sie war Organistin an der Eunpyeong Kirche und gab zahlreiche Konzerte in Korea und Deutschland. Außerdem besuchte sie Meisterkurse unter anderem bei Jean Guillou, Ludger Lohmann und beim Internationalen Orgelfestival mit Ton Koopman, Lorenzo Ghielmi und Olivier Latry in Haarlem.  

Im Herbst 2011 nahm Pia Lee ihr Aufbaustudium Künstlerisches Orgelsiel bei Prof. Martin Lücker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main auf und schloss es im Februar 2014 mit der Note „sehr gut“ ab. Seither studiert sie in der Solistenausbildung zum Konzertexamen.  

Pia Lee ist Stipendiatin des Kuratoriums Bad Homburger Schloß sowie Organistin an der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde in Frankfurt-Niederrad und gibt regelmäßig Konzerte im Rhein-Main-Gebiet.  

 

 

Nils-Ole Krafft

Orgelstipendiat 2015/2016

Nils-Ole Krafft, geboren 1988 in Bad Oldesloe und aufgewachsen in Idstein, erhielt seinen ersten Orgelunterricht in Idstein bei Dekanatskantor Carsten Koch. 

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Nils-Ole Krafft

Seit dem Jahr 2008 studiert  er  Kirchenmusik (A) an der HfMDK Frankfurt  (Orgel bei Prof. Martin Lücker, Liturgisches Orgelspiel bei Prof. Gerd Wachowski, Chorleitung bei Prof. Winfried Toll).  

Im Jahr 2012 absolvierte er ein kirchenmusikalisches Praktikum an der Lutherkirche in Wiesbaden.

Er legte seine Examina in den  drei  Hauptfächern Orgel, liturgisches Orgelspiel und Chorleitung jeweils mit   „sehr gut“ ab und wird ab Oktober 2014  ein  künstlerisches  Aufbaustudium  im  Fach Orgel, ebenfalls bei   Prof. Martin Lücker, aufnehmen.  Zusätzlich belegte er im Jahr 2014 einen Meisterkurs zum Thema „Orgel-    sonaten der Romantik“ bei Prof. Dr. Martin Sander.

Er konzertierte bereits solistisch als  Organist u. a. im Dom Wetzlar,  im Kurhaus Wiesbaden, in der Luther-  kirche Wiesbaden, der Katharinenkirche und der Dreikönigskirche in Frankfurt. Ferner betreute er von 2010     bis 2012 die von ihm initiierte Orgelmusikreihe „Organo Pleno“ an St. Peter in Taunusstein-Bleidenstadt.

Nils-Ole Krafft  ist  Stipendiat des  Kuratoriums  Bad Homburger  Schloss  mit  Konzertverpflichtung  sowie Organist und Leiter der Chorgruppen an der evangelischen Dankeskirche in Frankfurt-Goldstein.

 

 

Thomas Wilhelm

Orgelstipendiat 2000 bis 2004

Geboren 1978. Nach mehrjährigem Orgelunterricht bei Dietrich von Knebel studierte er evangelische und katholische Kirchenmusik, Künstlerische Ausbildung im Fach Orgel und Historische Interpretationspraxis mit Hauptfach Cembalo an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

Thomas Wilhelm

Thomas Wilhelm

Seine dortigen Lehrer waren Tomasz Adam Nowak, Prof. Dr. Martin Sander (Orgel) und Sabine Bauer (Cembalo).

Besondere Impulse zur historischen Aufführungspraxis gingen von der Beschäftigung mit der rekonstruierten Johann Conrad Bürgy-Orgel der Schloßkirche Bad Homburg v. d. Höhe aus. Vom dortigen Kuratorium wie auch von der Gottfried Silbermann-Gesellschaft Freiberg wurde seine Ausbildung mit einem Stipendium gefördert.

Als Kirchenmusiker ist Thomas Wilhelm an der St. Nikolaus-Kirche in Bad Vilbel tätig. Seit Juni 2006 arbeitet er als Hauptamtlicher Orgelsachverständiger der ev.-luth. Kirche in Hessen-Nassau.

Jonas Manuel Pinto

Orgelstipendiat 2003 bis 2005

Jonas Manuel Pinto, Jahrgang 1977, studierte Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Gerhard Gnann) und Diplom-Klavier an der Musikhochschule in Mainz. Er ist Absolvent vieler Meisterkurse in den Fächern Orgel (u.a. bei Guy Bovet, Jean Boyer, Wolfgang Zehrer, Wolfgang Seifen) und Dirigieren (u.a. bei Sylvain Cambreling und Michael Hofstetter).

Jonas Manuel Pinto

Jonas Manuel Pinto

Im September 2003 war Jonas Manuel Pinto Finalist beim 1. Deutsch- Französischen Orgelwettbewerb. Im selben Jahr war er als Einstudierungsleiter für eine Spielzeit an das Staatstheater Mainz berufen worden. In dieser Zeit hat er u.a. mit dem Dirigenten Michael Hofstetter zusammengearbeitet.

Für die Jahre 2003 bis 2005 wurde ihm vom Kuratorium Bad Homburger Schloss ein Orgelstipendium erteilt. Neben der regen Konzerttätigkeit als Organist, Pianist und Dirigent unterrichtet er seit Sommer 2002 auf Wunsch von DKM Prof. Matthias Breitschaft die Chorknaben im Fach Klavier am Hohen Dom zu Mainz.

Ein Aufbaustudium an der Musikhochschule in Frankfurt am Main in den Fächern Chor- und Orchesterleitung (Chorleitung bei Prof. Wolfgang Schäfer) von Herbst 2004 bis Sommer 2006 hat er mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Bei dem Festival Europa Cantat im August 2006 in      Mainz war er Assistent und Korrepetitor von Robert Sund.

Jonas Manuel Pinto ist Studienrat an einem Gymnasium mit Schwerpunkt im Fach Musik und freiberuflich tätiger Chorleiter.

Rudolf Müller

Orgelstipendiat 2005/2006                                                             

Rudolf Müller

Rudolf Müller

Rudolf Müller war in den Jahren 2005/2006 Stipendiat des Kuratorium Bad Homburger Schloss. So hatte er während seines Studiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main die Möglichkeit, die rekonstruierte Bürgy-Orgel zu nutzen. Hier spielte er zahlreiche Matineen und Konzerte mit den Schwerpunkten Barock und Moderne, zudem aber auch Programme für Kinder.

Vita

Geboren 1977 in Würzburg, Beginn der musikalischen Ausbildung im Alter von fünf Jahren, Orgelunterricht seit 1990.

Seit 1997 Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main bei Prof. Gerd Wachowski (Orgelliteratur, Improvisation), Prof. Tomasz Adam Nowak (Improvisation), Prof. Winfried Toll (Chorleitung), Prof. Godehard Joppich (Gregorianik).

2002 A-Examen für Kirchenmusik.
2003 Examen der künstlerischen Ausbildung (Hauptfach Orgel).
Seit 2004 Student der Solistenklasse bei Prof. Dr. Martin Sander.

Kurse für Improvisation u. a. bei Thierry Escaich, Hans Gebhard, Wolfgang Seifen, Peter Planyavsky.

2001 Erster Preis und Publikumspreis beim Internationalen Bachwettbewerb Wiesbaden.
2003 Kulturpreis der Stadt Bad Soden am Taunus.
2005 Erster Preis und Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation Schwäbisch Gmünd.
2005/06 Stipendiat des Kuratoriums „Schlosskirche Bad Homburg“.

1994 Organist an der Mariannhiller Herz-Jesu-Kirche in Würzburg.
1999 Leiter der Kirchenmusik Mariannhill Würzburg.
2005 dort hauptberuflicher Kirchenmusiker.
2006 Lehrauftrag am Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg (Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation).

Internationale Konzerttätigkeit (Deutschland, Luxemburg, Italien, Israel, Südafrika).

Claudia Regel

Orgelstipendiatin 2006/2007

Claudia Regel erhielt ihren ersten Orgelunterricht bei Dekanatskantor Manfred Degen (Christkönig, Pirmasens). Nach dem Abitur begann sie mit dem Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main (Orgelliteraturspiel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch und Prof. Martin Lücker, Improvisation bei Prof. Gerd Wachowski) und schloss mit dem A-Examen ab.

Claudia Regel

Claudia Regel

Während des Studiums nahm sie an der Altenberger Orgelakademie (Improvisation) und verschiedenen Meisterkursen (u.a. bei Daniel Roth, Jon Laukvik und Almuth Rößler) teil. 2001 nahm sie ein Studium für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Musik und Französisch auf, das sie 2006 mit Auszeichnung abschloss. Außerdem absolvierte Claudia Regel von 2004-2006 ein Aufbaustudium „Künstlerische Ausbildung“ im Fach Orgel bei Prof. Martin Lücker. Danach studierte sie in Frankfurt/Main „Historische Interpretationspraxis“ (Orgel, Cembalo) bei Prof. Lücker.

Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit führte sie u.a. ins Kloster Marienstatt (Hachenburg), nach Würzburg sowie nach St.Katharinen in Frankfurt/Main. Seit Januar 2006 ist sie Stipendiatin des Kuratoriums Bad Homburger Schloss und konzertiert regelmäßig an der rekonstruierten Johann Conrad Bürgy-Orgel.

Claudia Regel ist Hauptberufliche Kantorin an der Stadtkirche in Lauterbach im Vogelsberg.

Michael Schneider

Orgelstipendiat 2007/2008

Der aus Deidenberg stammende Musiker Michael Schneider begann seine Ausbildung an der Akadamie der Deutschsprachigen Gemeinschaft, wo er unter anderem den Unterricht von Henrike Jardon besuchte. Am Konservatorium von Verviers führte er sein Klavierstudium unter der Leitung von Guido Jardon weiter, bevor er schließlich am Königlichen Konservatorium von Lüttich in die Klasse von Juliette Longrée-Poumay aufgenommen wurde, wo er einen Ersten Preis mit Auszeichnung erhalten hat.

Michael Schneider

Michael Schneider

Michael Schneider verfolgt gleichzeitig eine Ausbildung zum Organisten am Königlichen Konservatorium Lüttich in der Klasse von Anne Froidebise (Erster Preis 2001) und am Konservatorium Esch-sur-Alzette in Luxemburg bei Carlo Hommel (Diplôme supérieur 2003), die er an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main“ unter den Ratschlägen von Professor Martin Lücker im Juli 2005 mit der Note 1 abgeschlossen hat. Danach absolvierte er ein Aufbaustudium in Historischer Aufführungspraxis an der gleichen Hochschule.

Seit 2001 ist Michael Schneider Titular-Organist der Kathedrale von Malmedy und Leiter des Chores „Royale Caecilia“.

Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, unter anderem „Bachpreis Wiesbaden“ und „Hermann-Schroeder-Wettbewerb“, arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern zusammen (RSO Frankfurt, Oper Frankfurt, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, usw) und gibt Konzerte als Solist und Kammermusiker. Seine Konzerte führten ihn durch Europa und in die USA.

Peter Scholl

Orgelstipendiat 2008/2009

Peter Scholl wurde in Siegen geboren und erhielt dort in jungen Jahren ersten Klavier- und Orgelunterricht, letzteren bei KMD Ulrich Stötzel. Bereits seit seinem 14. Lebensjahr ist er regelmäßig als Organist tätig und absolvierte kurz darauf die C-Ausbildung für nebenberufliche Kirchenmusiker.

Peter Scholl

Peter Scholl

Als Chorleiter und Organist hat er sich in den folgenden Jahren in der Region und darüber hinaus einen Namen gemacht. Er erzielte 2003 den ersten Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Orgel.

Zur Zeit studiert er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Dr. Martin Sander (Orgel), Prof. Eugen Wangler (Korrepetition) und Prof. Wojciech Rajski (Orchesterleitung). Er ist Leiter verschiedener Ensembles, unter anderem des Sinfonieorchesters Ingelheim und des Jungen Kammerchores Siegen. Er ist Stipendiat des Kuratoriums Bad Homburger Schlosskirche sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes.