Schlosskirche Phase I

Die Wiederherstellung der Bad Homburger Schlosskirche

Am 5. März 1982 wurde das „Kuratorium zur Erneuerung der Bad Homburger Schlosskirche“ von Mitgliedern des Rotary Club Bad Homburg-Schloss gegründet.

Symbolischer Baustein für den Wiederaufbau der Schlosskirche

Symbolischer Baustein für den Wiederaufbau der Schlosskirche

Es hatte sich zum Ziel gesetzt diese bedeutende Räumlichkeit im Homburger Schloss, die seit Jahrzehnten brach lag und als Lager fehlgenutzt wurde, instandzusetzen und sie der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

Ihm gelang es in wenigen Jahren, durch einfallsreiche Aktionen, nicht nur die Bürgerschaft dafür einzunehmen und Spenden zu gewinnen, sondern auch den Eigentümer Land Hessen zu bewegen, die Instandsetzung durchzuführen.

Von Oktober 1986 bis März 1989 wurden die Schlosskirche und ihr nahes Umfeld auf Kosten des Landes Hessen und unterstützt mit einem wesentlichen Beitrag des Kuratoriums (500.000 DM) nach denkmalpflegerischen Vorgaben instandgesetzt.

Sammlerteller zur Finanzierung der Wiederherstellung:

Der Rotary-Club Bad Homburg Schloss hat dem Kuratorium anläßlich der Wiedereröffnung der Schlosskirche am 10. März 1989 ein neues Cembalo für die zukünftige Nutzung der Schlosskirche als Konzertraum geschenkt.

Einige Jahre später hat der heutige Ehrenvorsitzende, Herr Wolfgang Bersch, das vorhandene Instrumentarium durch das Geschenk eines Flügels ergänzt.

Sammlermünzen zur Finanzierung der Wiederherstellung:

Zur Wiedereröffnung am 10. März 1989, im Beisein von Staatsminister Wolfgang Gerhardt, erklang die Orgel des Homburger Orgelbaumeisters Johann Conrad Bürgy, dessen verloren gegangenes Werk nach seinen Plänen und Aufzeichnungen von der Firma Förster & Nikolaus aus Lich nachgebaut und in das erhaltene, barocke Orgelgehäuse eingefügt worden war.

Seit 1989 ist die restaurierte Schlosskirche als eine Stätte vielseitiger Veranstaltungen von der Bevölkerung hervorragend angenommen worden.

Weitere Informationen:

Historie des Kuratoriums

Links:                                                   Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen

Tastmodell

Tastmodell „Das Homburger Schloss“ für alle Besucher, insbesondere für Sehbehinderte

Die weitläufige Anlage von Schloss und Schlosspark Bad Homburg erschließt sich dem Besucher natürlich bei einem Rundblick vom Weißen Turm und im Durchwandern der Anlage. Wer nicht gut zu Fuß oder gar sehbehindert ist, dem erschließen sich zukünftig Schloss und Schlosspark durch ein Seh- und Tastmodell aus Bronze im Maßstab 1:350 im Eingangsbereich des Schlosses.

tast Erläuterungen zu Gebäuden und Außenanlagen sind am Rand des Modells, auch in Blindenschrift, angebracht. Alle Baulichkeiten, Geländestrukturen und Gartenanlagen können vom Rand des Modells ertastet werden. Das Kuratorium Bad Homburger Schloss hat die Herstellung des bronzenen Tastmodells durch die Übernahme der Kosten für die Herstellung des Modells für den Bronzeguss entscheidend gefördert.

Am 7. September 2007 wurde im Vestibül des Schlosses das fertige Tastmodell der Öffentlichkeit übergeben.

Weitere Bilder:

Im Weißen Saal des Bad Homburger Schlosses wurde am 10. März 2007 das in Bronze gegossene Tastmodell der Öffentlichkeit zum ersten Mal vorgestellt.

Vorstellung des Tastmodells am 10. März 2007:
Bilder des Urmodells zur Herstellung der Gußform:
Weitere Informationen:

Presseberichte zu Tastmodell

Obstgarten

Die Wiederherstellung des Herrschaftlichen Obstgartens

Bereits die ältesten Ansichten des Homburger Schlosses aus dem 17. Jahrhundert geben unterhalb des hochgelegenen Schlosses, nahe dem Schlossteich, einen Nutz- und Ziergarten wieder. Grundrisse des Schlossparks aus dem 19. Jahrhundert in Verbindung mit gleichzeitigen Pflanzlisten der Obstgehölze, belegen dort einen großen, in mehrere Bereiche gegliederten Herrschaftlichen Obstgarten. Die geernteten Früchte wurden in einem gewölbten Obstkeller unter dem Archivflügel eingelagert.

Blick über das Mirabellenquartier zum Schloss

Blick über das Mirabellenquartier zum Schloss

Kaiser Wilhelm II. ließ sich aus dem Obstquartier des Bad Homburger Schlossparks die Sorte „Kartäuserapfel“, die er besonders bevorzugte, nach Berlin schicken.

In den Jahren 2002/03 förderte das Kuratorium Bad Homburger Schloss die Wiederherstellung des Herrschaftlichen Obstgartens, neben anderem begleitenden Arbeiten, durch den Kauf einer großen Anzahl selten gewordener Obstgehölze. Diese alten Apfel- und Mirabellsorten, wie sie in den historischen Pflanzlisten verzeichnet waren, wurden von den Schlossgärtnern wieder gepflanzt und zwei der alten Obstquartiere so wieder neu aufgebaut. Für das dritte Quartier, das nördlich vom Apfelquartier liegt und in dem sich Kirschbäume befanden, werden Planung und Ausführung vorbereitet.

Nachdem sich alle Obstbäume im Apfel- und Mirabellenquartier, die vom Kuratorium Bad Homburger Schloss gespendet worden waren, gut entwickelt und Frucht getragen hatten, leitete der Vorstand Ende des Jahres 2009 den Erwerb von Baumpatenschaften, zuerst durch Mitglieder des Kuratoriums und danach durch Bürger der Stadt Bad Homburg vor der Höhe, ein.

 

Baumpatenschaften:

 

Das Vorhaben begann vielversprechend, wobei in einem erheblichen Umfange Großeltern und Eltern Patenschaften für ihre Kinder und Enkel aus den nach Sorten gekennzeichneten, rund 100 Bäumen erwarben. Bis 1. März 2012 wurden 62 Patenschaften eingegangen. Darüber hinaus können nun auch Brautpaare, die in den Räumen des Schlosses ihre Hochzeit feiern, Baumpatenschaften übernehmen. Auch diese Bäume werden mit den Schiefertafeln versehen, auf denen die Obstsorten und die Namen der Brautpaare verzeichnet sein werden.

Die Obstbäume und ihre Paten werden am Ende des Vorhabens auf einer Informationstafel, die im Herzen des Herrschaftlichen Obstgartens aufgestellt wird, verzeichnet. Darüber hinaus wird jedem Paten eine Urkunde des Kuratoriums über die bestehende Patenschaft ausgehändigt.

Weitere Informationen:

Hinweistafeln

Beschilderung von Sehenswürdigkeiten im Bad Homburger Schlosspark

Manches Quartier im Bad Homburger Schlosspark verdankt seine Entstehung Mitgliedern des hessen-homburgischen Landgrafenhauses und den Gartenmoden ihrer Zeit.

Um dies den zahlreichen Besuchern im Park zu vermitteln, förderte das Kuratorium Bad Homburger Schloss 2005 die Aufstellung von 5 Informationstafeln zu folgenden Sehenswürdigkeiten: Die Orangerie, die Phantasie, der Steinbruch (Goethes Ruh), die Libanonzeder und der Herrschaftliche Obstgarten.

Die Informationstafeln:
Und die Ansichten:

Hölderlin-Ausstellung

Realisierung einer Dauerausstellung „Hölderlin in Homburg“ im Bibliotheksflügel des Bad Homburger Schlosses

Friedrich Hölderlin hat 4 Jahre seines Lebens, von 1798 bis 1800 und von 1804 bis 1806, in Bad Homburg verbracht. Seit etlichen Jahren verleiht die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe den Hölderlin-Preis, einen der bedeutenden Literaturpreise in Deutschland.

Hölderin Bis September 2006 fehlte in der Stadt für Friedrich Hölderlin ein Ort des dauerhaften Gedenkens für seinen Aufenthalt hier und für die Vermittlung seines Werkes und seiner Bedeutung für die deutsche Literatur.

Auf Initiative und gefördert durch das Kuratorium Bad Homburger Schloss mit einem Betrag in Höhe von 50.000 Euro wurde 2005/2006, durch die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, eine Präsentation zum „Homburger Hölderlin“ im Bibliotheksflügel des Bad Homburger Schlosses vorbereitet. Am 12. September 2006 wurde die Ausstellung, in Anwesenheit von Minister Corts, feierlich eröffnet.

Bürger und Besucher nutzen diese Gelegenheit inzwischen gerne , um sich über einen der größten Dichtersöhne Deutschlands zu unterrichten.

Weitere 6 Bilder:

Sie können den Film „Hölderlin – Schicksalsjahre in Homburg“ als besondere Handreichung an der Kasse erwerben.

Weitere Informationen:

Presseberichte zu Hölderlin-Ausstellung

Links:                                                                            Hölderlin-Webseite

 

Wettbewerb

Die Landgräfliche Gartenlandschaft

Die Wiederherstellung der denkmalgeschützten Landgräflichen Gartenlandschaft in Bad Homburg v.d.Höhe ist eine beschlossene und ehrgeizige, kulturelle Aufgabe der Stadt im Rahmen des Gesamtprojektes Regionalpark Frankfurt/RheinMain.

Achse Schloss - Tannenwaldallee

Achse Schloss - Tannenwaldallee

Das Kuratorium Bad Homburger Schloss hatte dazu in den Jahren 2004/05, durch die Ausschreibung und Durchführung eines internationalen Ideenwettbewerbes, einen beachtlichen Beitrag geleistet.

Es hat die preisgekrönten Entwürfe für einen Übergang zwischen dem Schlosspark und der Tannenwaldallee der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe mit dem Ziel übergeben die Ideen aus den preisgekrönten Entwürfen möglichst bald, zum Nutzen des Gesamtprojekts und des Publikums, zu verwirklichen.

Die Schlossgärtner haben in den vergangenen Jahren die Sichtachse vom Schloss zur Tannenwaldallee freigeschnitten und -geschlagen und damit wesentliche Arbeiten auf der Schlossparkseite erfüllt. Nun ist die Stadt Bad Homburg am Zuge das Wettbewerbsergebnis umzusetzen.

Weitere Bilder:

Nähere Informationen über den Wettbewerb, die prämierten Entwürfe und die Teilnehmer sind in einem Aufsatz von Dr. Kai R. Mathieu in der Festschrift für Bernd Modrow zusammengefasst.

Links:

Dr. Kai R. Mathieu: Aufsatz über den Ideenwettbewerb
Presseberichte zu Wettbewerb

Weißer Turm

Sanierung des Weißen Turmes

Der „Weiße Turm“, Hauptturm und Rest der ehemaligen mittelalterlichen Burg Homburg, ist Landmarke und Wahrzeichen der Stadt. Johann Wolfgang von Goethe hat ihm in seinem Gedicht „An Lila“ ein literarisches Denkmal gesetzt.

Blick von der Dorotheenstraße auf Schloss mit Weißem Turm

Blick von der Dorotheenstraße auf Schloss mit Weißem Turm

Doch  leider  ist  der Turm nicht mehr weiß  und  die Außenhaut  ebenso wie die  Eingangstreppe verlangen zwingend Renovierung.  Schwarze  Flechten haben sich auf dem Turm und am Sockel- mauerwerk  ausgebreitet.  Die Treppe ist vom Turm abgerückt und in einem sehr schlechten Zu-stand. In der zweiten Jahreshälfte 2014 soll das Wahrzeichen der Stadt mit   bürgerschaftlichem Engagement wieder saniert werden.

Bereits 1999 hatte der Vorstand des Kuratoriums Bad Homburger Schloss, mit Partnern aus der Homburger Handwerkerschaft und mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, den „Weissen Turm“, im Rahmen eines Gesamtvolumens von 600.000 DM, instandgesetzt. Zwei Bronzetafeln im Eingang des Turmes verzeichnen die Namen der zahlreichen Spender und der Homburger Handwerksfirmen, die das bürgerschaftliche Engagement entscheidend mitgetragen haben.

Eine Ausstellung im Turm unterrichtet die zahlreichen Besucher, denen sich aus der hochgelegenen Turmstube beeindruckende Ausblicke in die Region eröffnen, über Geschichte und Bedeutung des Bauwerks.

 
Links:

Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen

 

 

Bäume im Park

Vorsorge für zukünftige Generationen

Das Kuratorium Bad Homburger Schloss unterstützte bisher die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten auch bei der Parkpflege, indem es neue Bäume finanzierte.

Die

Die "Kuratoriumslinde" nahe dem Barock- und dem Staudengarten

So geschehen 1986, als die Lindenreihe zwischen dem Parterre und dem Staudengarten als Altersgründen gefällt werden musste und neue Linden, darunter die „Kuratoriumslinde“ gepflanzt wurden.

Auch 2003 übernahm das Kuratorium die Kosten für den Ankauf und die Pflanzung einer Eiche im Boskett, nachdem der Vorgängerbaum wegen Pilzbefalls und der damit verbundenen Gefahr des Umfallens, entfernt werden musste.

2010 wurden die beiden Bäume, die das Kuratorium in vergangenen Jahren gestiftet hatte, nämlich eine Linde und eine Eiche, mit Stiftertafeln versehen.

Romanische Halle

Sanierung der Romanischen Halle

Kaiser Wilhelm II., der Schloss Homburg gerne als Sommerresidenz nutzte, erhielt von der russischen Generalswitwe Peters Architekturteile aus dem abgebrochenen Kreuzgang des Klosters Brauweiler zum Geschenk.

Romanische Halle am Bibliotheksflügel

Romanische Halle am Bibliotheksflügel

Er beauftragte 1901 seinen Homburger Architekten Louis Jacobi, unter Verwendung der Säulen und Kapitelle aus Brauweiler, mit dem Bau einer eingeschossigen, dreijochigen und von Arkaden durchbrochenen Halle aus Werkstein mit darüberliegendem Altan direkt an den Bibliotheksflügel im oberen Schlosshof.

2002 finanzierte das Kuratorium Bad Homburger Schloss die steinkonservatorische Instandsetzung dieser „Romanischen Halle“.

 

 

 

Schlosskirche Phase II

Verbesserung von Annehmlichkeiten für die Besucher der Schlosskirche bei Veranstaltungen

Seit ihrer Wiedereröffnung am 10. März 1989 hat sich die Schlosskirche zu einem der beliebtesten Veranstaltungsorte in der Region entwickelt.

Grundriss der Schlosskirche mit geplantem Eingangsbereich

Grundriss der Schlosskirche mit geplantem Eingangsbereich

Mit der Summe an Erfahrungen aus durchschnittlich rund 60 Veranstaltungen unterschiedlichster Art pro Jahr in der Schlosskirche ist auch die Einsicht gewachsen den Service für die Besucher des denkmalgeschützten Raumes in behutsamer Weise und im Rahmen des Möglichen zu verbessern.

Die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten und das Kuratorium Bad Homburger Schloss sind auf dem gemeinsamen Weg hier Verbesserungen bei den festgestellten Defiziten zu erreichen.

In einem ersten Schritt wurde die alte Trafostation, die sich im unteren Bereich des zukünftigen Vorraums (s. Plan) befand, ausgebaut. Nun ist der Weg frei mit einer geschickten Planung und an günstiger Stelle den Durchgang zur Schlosskirche zu schaffen und dem zukünftigen Vorraum ein attraktives Aussehen in Verbindung mit den ihm zugedachten Funktionen zu geben: Windfang und Klimaschleuse zu sein sowie Garderobe und Abendkasse aufzunehmen.

Weitere Informationen:

Presseberichte zu Schlosskirche Phase II